Erste kontinuierlichen Einnahmen erzielte DeTeWe nach dem Krieg mit der Reparatur von Schreibmaschinen und Uhren. Auch die Fertigung von Geräten und Baugruppen für die Fernmeldetechnik wurde bald wieder aufgenommen. Der erneute Durchbruch kam in den 1950er Jahren: Mit dem „Wirtschaftswunder“ explodierten die Auftragseingänge. Für die DeTeWe wurde das Geschäft mit der Deutschen Bundespost zu einem zentralen Standbein.
Innovationen bestimmten seit jeher das Geschäft der DeTeWe. So stellte das Unternehmen früh die Weichen fort von der Elektromechanik hin zur Elektronik. Der Hersteller belieferte ab 1985 die Post mit dem „Elektronischen Wählsystem in Digitaltechnik“, kurz EWSD. Was etwas sperrig klingt, ist nichts anderes als der Grundstein für die Digitalisierung des gesamten Telefonnetzes, das bis heute als ISDN-Netz Bestand hat. Früh erkannt wurde auch die zunehmende Bedeutung von Software in der Kommunikationstechnik. So gehörten bereits ab 1983 ein Textverarbeitungsprogramm mit dem Namen „textor“ und die Hotel-Software „hotel-boss“ zum Angebot.


